Elektrobranche und Maschinenbau im Aufschwung

Rittal im Aufwärtstrend


02.07.2010. Nach der Konjunkturkrise 2009 spürt auch Rittal, der weltweit führende Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, Stromverteilungssysteme, System-Klimatisierung sowie IT-Infrastrukturlösungen, wieder einen deutlichen Aufwärtstrend. Dadurch konnten Kurzarbeit sowie Investitions- und Einstellungsstopp aufgehoben werden.

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Die deutschen Produktionen von Rittal spüren durch volle Auslastung den Aufwärtstrend.

 
Bereits bei den ersten Anzeichen der Konjunkturkrise reagierte Rittal schnell und effektiv: Das internationale Unternehmen mit Hauptsitz in Herborn konzentrierte sich auf seine Kernprozesse und optimierte seine Produktion. Konsequent wurden Prozesse, Produkte und Verfahren auf den Prüfstand gestellt und Maßnahmen zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung eingeleitet.

Rittal reagierte weltweit antizyklisch mit umfangreichen Maßnahmenpaketen in Marketing und Vertrieb. Große Aufmerksamkeit bewirkte eine neue internationale Anzeigenserie. In Fachzeitschriften und Wirtschaftsmagazinen rund um den Globus bewarb der Weltmarktführer aus Herborn die Vorteile der Rittal Systemlösungen. Das Unternehmen schaffte so seine eigene Konjunkturbelebung. Am deutlichsten sichtbar und live erlebbar wurde dies auf den Frühjahrsmessen 2010 wie Hannover Messe, Cebit und Light+Building. Hier sorgte das Unternehmen mit nochmals vergrößerten und komplett neu gestalteten Messeständen für Furore. Innovative Technologien standen bei den Messeauftritten von Rittal im Mittelpunkt, beispielsweise ein voll funktionsfähiges gläsernes Rechenzentrum oder das mobile und autarke Data Center. Dies fand allseits Anerkennung: Die energieeffiziente Rittal Brennstoffzelle RiCellFlex wurde im Rahmen der Hannover Messe 2010 für den internationalen Hermes Award nominiert, der als Oskar der Industrie gilt.

Die frühzeitig eingeleiteten proaktiven Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise zeigen jetzt ihre Wirkung: Rittal spürt den Aufwärtstrend. Auftragseingang und Umsatz des Herborner Unternehmens stiegen in den letzten Monaten wieder an. Die wirtschaftliche Erholung ermöglicht es Rittal nun, sowohl die 2009 eingeführte Kurzarbeit als auch den Einstellungs- und Investitionsstopp zu beenden.

51 Auszubildende werden übernommen

Große Freude gab es deshalb auch bei 51 Auszubildenden der Friedhelm Loh Group aus dem 3. Lehrjahr: Sie werden in ein gewerblich-technisches oder ein kaufmännisches Arbeitsverhältnis übernommen. Andere wiederum nutzen die Chance, im Unternehmen als Werksstudenten ein duales Studium (Studium Plus) zu absolvieren. In den Werken erhalten allein 23 gewerbliche Auszubildende eine Festanstellung. Außerdem forciert Rittal jetzt die Studiums- und Schulungsmaßnahmen, insbesondere in Form von Trainings, die den Mitarbeitern helfen, dem Kunden "Rittal - das System" zu vermitteln.

Talsohle der Branche durchschritten

Friedhelm Loh, Inhaber der Friedhelm Loh Group, zu der auch Rittal gehört, fasst zusammen: "Während der Krise ist die gesamte Branche wirtschaftlich mit dem Aufzug nach unten gefahren. Jetzt müssen wir uns über die Treppe wieder nach oben arbeiten. Das dauert natürlich länger, aber wir sehen bereits sehr ermutigende Anzeichen. Beispielsweise ist die Auslastung unserer Produktionsstätten wieder optimal. Die Talsohle ist in unserer Branche offenbar durchschritten."

Gute Branchenzahlen

Die von Branchenverbänden veröffentlichten aktuellen Marktzahlen untermauern die Einschätzung des Unternehmers. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie ZVEI sind sich in ihren Prognosen einig: Bei Exporten, Auftragseingängen und Produktionsauslastung zeigt die Kurve nach den ersten Monaten des Jahres erstmals wieder nach oben. Der VDMA vermeldet im ersten Quartal für den deutschen Maschinenbau ein Wachstum von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Und der ZVEI berichtet im Vergleich zum Vorjahr für April ein Exportplus von 20 Prozent sowie eine Steigerung der Auftragseingänge um 31 Prozent. Für den Elektronik-Weltmarkt sehen die Experten für 2010 und 2011 ein Wachstum von rund 6 Prozent pro Jahr. Zahlen, die Mut machen für die Zukunft.

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Rittal GmbH & Co. KG

Die Rittal GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, Stromverteilungssysteme, System-Klimatisierung sowie IT-Infrastruktur. Systemlösungen von Rittal kommen in allen Bereichen der Industrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der ITK-Branche, zum Einsatz. Zum breiten Leistungsspektrum gehören dabei auch Komplettlösungen für modulare und energieeffiziente Rechenzentren, vom innovativen Sicherheitskonzept (ehemals Litcos) bis zur physikalischen Daten- und Systemsicherung der IT-Infrastruktur (ehemals Lampertz). Der führende Softwareanbieter Eplan sowie der Softwarehersteller Mind8 sind Tochtergesellschaften von Rittal und ergänzen die Rittal Systemlösungen durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen.

1961 gegründet, ist Rittal mittlerweile mit 12 Produktionsstätten, 63 Tochtergesellschaften und 40 Vertretungen weltweit präsent. Mit insgesamt 9.000 Mitarbeitern ist Rittal das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group, Haiger, Hessen. Die gesamte Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 10.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro.


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Leistungsprüfung eines Umluft-Klimasystems bei Rittal in Rennerod.



Weitere Informationen:
Rittal Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hans-Robert Koch
koch.hr@rittal.de


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